Beiträge von Kelevras

    Selbiges Vorgehen bei gleichen Voraussetzungen hier, eine der letzten nicht-Armbanduhren, die ich händisch umstellen muss, es hat was Nostalgisches.


    Ich war aber nur ein bisschen überrascht, Maltes Handschrift ist mir zwischenzeitlich vertraut, ....

    Hauptmenü -> Einstellungen -> Routenplanung -> Vorgeschlagene Ziele, kk, habs, merci.


    Wenn ich noch hinzufügen darf: Mate, der das standardmäßig aktiviert hat, ohne eine Bestätigung abfragen zu lassen

    hockt ganz tief im Fuchsbau bei JEEP und ordert den Sauf-Lack fassweise.

    Die App bzw. die zubuchbaren online Funktionen haben 3 Funktionen, die ich relevant fand (dass ich mein Auto blinken lassen

    kann aus der Ferne.....ja, nett...):


    - Standort

    - Ladestand

    - Verkehrsstörung beim Navi


    Standort: ich habe Tile Bluetooth tracker getestet, wegen eines anderen Themas, das funktioniert.

    Und kostet einmalig 30 Euro und ich kann die für andere lustige Sachen benutzen.


    Ladestand: meine mobility+ App von EnBW sendet mir sogar einen Alarm, wenn ich bei 80% Ladestand angekommen bin.


    Navi: google maps. Kostenlos, mehr Funktionen, besser, habe ich schon benutzt bevor die Jeep App ausgelaufen ist.


    Wenn Jeep so weit ist, dass Sie das Laden bei 80% stoppen können, wird die App wieder interessant. Bis dahin weiß ich

    wirklich nicht, warum ich Geld zum Fenster rausschmeißen soll. Oh, winzige Kleinigkeit bei den genannten Lösungen: die funktionieren.

    Ich muss nichts neu installieren, ich muss nicht hoffen, dass die Server einen guten Tag haben, ich werde (man mag mir die deutliche Sprache

    verzeihen) nicht verarscht.

    Gefühlt ist das der Hauptkritikpunkt an der App, umso verwunderlicher das die Funktion (es ist ein gelöstes Problem, sprich: diverse Systeme bieten die Möglichkeit Laden ab 80% zu stoppen) noch nicht angeboten wird.

    Ich komme nicht auf einen logischen Grund, das als Delux Funktion bei höher bepreisten Fahrzeugen vorzuhalten, vielleicht? Oder ist das Team, das die IT macht zu klein und kann nur die aktuellen Störungen abarbeiten?


    Ich möchte nichts mit bösem Willen erklären, was auch mit simpler Inkompetenz erklärt werden kann, aber in dem Zusammenhang sei noch mal erwähnt: die Herstellerfirma entblödet sich nicht auch noch Geld für die Nutzung Ihrer App zu verlangen.

    Das ist schon nah an der Grenze zur Unverschämtheit.

    Ich möchte nur einen Gedanken beitragen:


    Natürlich wird jemand der das Auto für sich passend findet, es kauft, fährt, und sich keine weiteren Gedanken macht, eher nicht hier im Forum schreiben.


    Wer Probleme hat, wird auf der Suche nach einer Lösung, oder um der Seele Luft zu machen, schon eher ein Wort der Klage hierlassen (die Hoffnung das Andere, die das gleiche

    Problem haben, sich beschweren mögen, am besten das BMDV einschalten, klingt des Öfteren mit).


    Das möchte ich ausdrücklich auf das Verhältnis von Nutzern zu Beschwerden gemünzt wissen. Dass es einen dramatischen Unterschied zwischen jemand gibt, dessen Auto wiederholt abgeschleppt wurde, oder über Monate in der Werkstatt steht auf der einen Seite, und dem Keyboardwarrior mit dem Messer zwischen den Zähnen und Schaum vor dem Mund, wenn der Name einer Firma fällt die er als Quelle alles Bösen auf der Welt ausgemacht hat, auf der anderen, ist selbstverständlich.

    Ich möchte die Formulierung "bei mir ist der Trommler überwiegend nüchtern" loben, sie ist clever und transportiert die Information präzise.

    (Also: ich habs verstanden UND gelacht!)

    Nach Johnathan Swift ".. bitte ich den Leser, zu bemerken, daß ich dies mein Hülfsmittel allein auf das Königreich, und für kein andres, welches jemals war, ist, oder wie ich glaube, auf Erden sein wird, berechnet habe."

    Die Bewertung eines Kaufs kann nur subjektiv sein, wie auch die Beurteilung, was an einem Produkt dem Einzelnen wichtig ist:


    Fazit

    Es reut mich nicht, dass ich den Avenger gekauft habe, aber mein nächstes Auto wird eben wegen der gemachten Erfahrungen ein anderes, von einem anderen Hersteller, aber wieder elektrisch und mit vielen Merkmalen, die ich hier zu schätzen lernte.


    Erklärung


    Positiv:

    Die Größe und die Marke JEEP (als Idee) sind klasse, für meinen Nutzen ist das Auto ausreichend. Ich mag das Blinkergeräusch (shocking, I know). Und ich wollte ein elektrisch betriebenes Fahrzeug aus Überzeugung, im Wissen, dass die Produkte nicht ausgereift sein KÖNNEN.


    Negativ:

    1. Ich wollte ein Elektroauto, und habe gewusst das die Reichweite ein Thema sein würde, meine Erfahrungen decken sich hier mit dem, was ich von Anderen lese. Eigentlich benutzen wir nur 60% des Akkus, über 80% zu laden ist technisch problematisch (Haltbarkeit), und ab 20% wird es ungemütlich zu riskieren keinen Ladeort zu finden. Damit, und der heftigen Einschränkung in Ladezeit und Verbrauch bei kaltem Wetter ergeben hätte ich realistisch beim nächsten Fahrzeug einen Reichweitenbedarf von 800 km, vom Hersteller angegeben (was dann realistisch die 400 km wären, die der Avenger maximal haben soll). Damit ist das Auto für den täglichen Weg zur Arbeit gerade noch OK, aber muss auch dafür verdammt oft geladen werden.


    2. Das Auf und Zu, wenn man am Auto vorbeigeht, NERVT WIE DIE SAU.


    3. Die App ist ein Witz, kein guter, und dafür Geld zu verlangen ist eine bodenlose Frechheit.


    4. Die nicht vorhandene, oder nachrüstbare, Anhängerkupplung ärgert mich mehr als ich dachte.


    5. Was 2-4 schlimm macht: meine 1. Wartung war bei einem Deppenverein von Händler/Werkstatt, und der Stellanis Konzern ist der erbärmlichste Haufen von Lacksäufern, den ich in meinem Leben bisher erlebt habe, was Kundenservice betrifft. Kann sein das die im B2B Bereich hochkompetente Helden sind, aber wer immer den Kundendienst leitet, gehört geteert und gefedert, und muss sich danach bedanken das er so gut wegkommt. Und danach muss der Vollspast verschlagen werden der die IT unter sich hat.


    Der Rest läuft unter "nichts im Leben ist perfekt". Ja, der nicht dauerhaft abschaltbare Spurhalteassistent ist dämlich, aber das Auto nervt mich auch wenn ich mich nicht anschnalle, das ist halt vorgegeben. Ich bin nicht so sensibel was Temperaturen betrifft, und das Scheibenbeschlagen habe ich in den Griff bekommen,....alles vertretbare Einschränkungen der perfekt möglichen Erfahrung, die kein Auto je sein wird.

    matcher_de Die Ladeleistung geht bei extremer Kälte wirklich runter und wenn das Auto bisschen gefahren ist (ich habe die Erfahrung bei 15 km Strecke gesammelt) lädt das Fahrzeug schneller. Bei großer Hitze ist es ähnlich.

    Bei allem anderen stimme ich dir zu.

    Ich kann die "zieht grob 20-25% mehr Strom als im Sommer" bestätigen, wollte aber noch beitragen: als es knackig kalt war (-8°C) war der Verbrauch DEUTLICH höher, sobald die Aussentemp. wieder im Plusbereich ist geht der Verbrauch merklich runter bei mir (Arbeitweg 15km einfach, 10 davon auf der AB).

    Und das Laden dauert länger ist mir aufgefallen.