Beiträge von dinic69

    Ich habe montag eine nachtste verabredung beim dealer. Da wird alle electronic durchgemessen, Jeep hat erkannt es gibt ein problem. Und wenn Montag keine losung gibt, werden teile gewechselt. Mein freund bei Stellantis niederlande hat mir gesagt Jeep weis von die probleme. Wenn es keine losing gibt, wird mein rechtsanwalt versuchen vom Kaufvertrag zurückzutreten. In die niederlande ist dies ein grund.

    Hallo Baassie,


    konnte das Problem gelöst werden oder ist der Rechtsanwalt tätig geworden? Ich würde mich über ein kurzes Update freuen.


    Viele Grüsse, dinic69

    Na das sieht dann doch sehr nach "einmal Avenger, immer Avenger" aus. ^^

    Ist aber ja auch nicht wirklich schlimm, ist schließlich ein sehr schickes Auto und bei mir zum Glück auch bis dato ohne ernsthafte Probleme (3x auf Holz klopf) , sogar die App funktioniert meistens. ;)

    Hallo Oldy,


    vielen Dank für deinen Link. Bei Eingabe meiner Daten (ohne Fzg.schein) kam ein Händlereinkaufspreis von 25.700 EUR heraus (s. Anhang). Der Ford Händler hat angeblich auch DAT zu Rate gezogen und mir dann seinen Händlereinkaufswert genannt: 19.548 EUR! Er wollte den aber großzügigerweise auf 20.000 EUR aufrunden. ;)


    Es scheint so, als hätten die Händler keinerlei Interesse daran ein E-Auto (oder nur den Avenger?) in Zahlung zu nehmen und machen daher nur Abwehrangebote. Bei den 25.700 EUR würde ich vielleicht sogar schwach werden, da ich das Auto dann noch bis zur Lieferung des Nachfolgers weiterfahren könnte. Leider hat aber bis dato kein Händler ein entsprechendes Angebot gemacht.


    Trotzdem nochmals vielen Dank für den Link. :thumbup:


    Bildschirmfoto 2025-03-15 um 16.49.09.png

    Da ich noch nichts passendes im Forum gefunden habe, habe ich hier ein neues Thema aufgemacht. Sollte ich einen vorhandenen Eintrag übersehen haben, kann dieser hier gern dorthin verschoben werden.


    Und zwar habe ich mal eine vielleicht etwas despektierliche Frage an euch: hat schon jemand versucht, seinen Avenger in Zahlung zu geben bzw. zu verkaufen? Wie waren eure Erfahrungen dabei?


    Zum Hintergrund meiner Frage: Ich würde mich selbst als sehr fahrzeug-affin bezeichnen und hatte seit meinem 1. Auto 1980 über 30 weitere Autos (sowie zahllose Motorräder), teils mehrere gleichzeitig. Von der „Ente“ (Citroen 2CV) über Golf, Porsche 911 (mehrere luftgekühlte), VW California oder Mercedes SL aber auch Fiesta etc. war schon alles mögliche dabei. Das nur zum Hintergrund, warum ich nach doch relativ kurzer Zeit (EZ 08/2023, 12.500 km) und ohne ein ernstzunehmendes Problem an meinem Avenger (nur der kalte Luftzug an den Schienbeinen; per selbstgebastelter Isolierung nun nicht mehr vorhanden, da Jeep das Problem zwar kennt aber immer noch keine Lösung hat) über einen Fahrzeugwechsel nachdenke. Es soll auch wieder ein E-Auto sein. Ich habe inzwischen Probefahrten bei Hyundai, Ford und Skoda gemacht und musste dabei feststellen, dass die Inzahlungnahmeangebote mMn extrem niedrig waren. Das beste lag bei 23.000 EUR, das schlechteste bei 20.000 EUR. Ankaufplattformen liegen irgendwo dazwischen. Der Listenneupreis eines jetzt gleich konfigurierten Avenger Summit liegt bei ca. 46.000 EUR (inkl. sun-yellow/schwarzem Dach, tatsächlicher Angebotspreis sicherlich niedriger), ich habe 2023 für meine 1st Edition nach Förderung knapp 35.000 EUR bezahlt.


    Falls also auch schon jemand von euch Erfahrungen mit dem Verkauf bzw. Verkaufsversuch gemacht hat, würde ich mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen hier mit mir/uns teilen würdet. Oder gern auch einen Tipp, wie mein Avenger besser zu vermarkten wäre. Privatverkauf wäre dabei aus zeitlicher Sicht (Abgabe Avenger bei Anmeldung des Nachfolgers) herausfordernd.


    Mir ist dabei absolut bewußt, dass das ein reines Luxusproblem ist. Ich fahre den Avenger durchaus noch sehr gern und möchte ihn daher nicht „auf Teufel komm ‚raus" verkaufen.


    Ich freue mich auf Euren konstruktiven Input zu meiner Frage und hoffe, keine „alternative“ Diskussion zur Sinnhaftigkeit meiner Überlegung zu entfachen.

    Hallo Jeepchen,


    das tut mir sehr leid für dich und ich halte dir die Daumen, dass die Reparatur schneller erfolgt als angekündigt. Vielleicht könnte "dein" Händler dir schneller helfen? Wäre dann eventuell eine Überlegung wert, den Avenger dorthin transportieren zu lassen.....


    Interessanterweise hatte mein Avenger auch genau am 16.08.2023 die Erstzulassung und hat bisher über 12.000 km ohne Probleme funktioniert, d.h. bis auf die kalten Schienbeine (hab ich durch Abdichten der Lenksäulenverstellöffnung erledigt) und die App bin ich bisher sehr zufrieden. Allerdings wird mit der zunehmenden Anzahl der Berichte von Ausfälle mein Vertrauen in den Avenger immer mehr erschüttert. Ich hatte tatsächlich aus diesem Grund schon über einen Fahrzeugwechsel nachgedacht, allerdings sind die Inzahlungnahmeangebote der Händler nicht wirklich attraktiv (bestes Angebot 23.000 EUR), so dass ein Wechsel erst einmal nicht in Frage kommt.


    Hattest du deinen Ausfall dem KBA gemeldet? Karmien hat die entsprechende online Adresse in seiner Grußformel (danke dafür): https://www.kba-online.de/mame-webapp/#/

    Jogi


    Hast du denn schon einmal ausprobiert was passiert, wenn du die Lüftung auf "Umluft" oder "Off" stellst? Das wäre ja ein sehr einfacher und schneller Test. Es dauert einen Moment bis die Klappe sich bewegt hat, aber dann war, zumindest bei meinem Avenger (und bei einigen anderen hier im Forum scheinbar auch), der kalte Luftzug verschwunden. Ich gehe daher davon aus, dass bei meinem Avenger die Ursache für den kalten Luftstrom in der HLK Klappensteuerung liegt.


    Aber natürlich ist nicht auszuschließen, dass es bei anderen Fahrzeugen andere Ursachen gibt, oder gar eine Kombination aus verschiedenen Ursachen. Ich hoffe auf jeden Fall für alle Betroffenen, dass es bald eine oder mehrere zufriedenstellende Abstellmaßnahmen seitens Jeep gibt.

    Ich hab noch einmal eine kleine Testfahrt gemacht und, wie auch andere schon zuvor, festgestellt, dass der kalte Luftstrom nach der Aktivierung der Umlufttaste im Klima-Bedienteil, langsam weniger wird und schließlich ganz aufhört. Denselben Effekt hat die Betätigung der Taste „Off“.


    Ich habe dann Kontakt mit einem guten Bekannten aufgenommen, der Ingenieur in der Automobilindustrie ist und viele Jahre für die Entwicklung der Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme verantwortlich war. Ich habe ihm das Problem so dargestellt, wie es bei meinem Auto auftritt, bei anderen Fahrzeugen mag das anders sein.


    • Es entsteht während der Fahrt ein kalter Luftzug auf die Schienbeine, je kälter es ist und umso schneller man fährt, desto schlimmer wird es.
    • Das Phänomen tritt unabhängig von der Auswahl der Ausströmer auf, also egal ob „Auto“, „Oben“, „Mitte“ oder „Unten“ angewählt wurde.
    • Es spielt keine Rolle, ob AC „Ein“ oder „Aus“ ist.
    • Bei Auswahl von „Umluft“ oder „Off“ im Klima-Bedienteil hört der kalte Luftzug auf.
    • Aus den Lüftungsausströmern oberhalb der Schienbeine kommt dabei immer warme Luft (die Heizung ist natürlich eingeschaltet).


    Er vermutet, dass die Umluftklappe in der HLK Einheit (Heizung, Lüftung, Klimatisierung - ein großer schwarzer Kunststoffkasten mit verschiedenen Klappen und Wärmetauscher) nicht ganz schließt und bei schnellerer Fahrt der Staudruck von der kalten Aussenluft so groß ist, dass ein Teil davon nicht durch den Wärmetauscher strömt, sondern sozusagen die „Abkürzung“ durch den Spalt an der Umluftklappe nimmt.


    Gerade bei E-Autos ist es aus Energiespargründen wohl nicht unüblich, im Normalbetrieb der Lüftungsanlage Frischluft mit Innenraumluft zu mischen, damit nicht zu viel Energie für das Aufheizen der kalten Frischluft aufgewandt werden muss. Je mehr warme Innenraumluft durch das Öffnen der Umluftklappe beigemischt wird, desto weniger Energie verbraucht man für das Aufheizen der kalten Aussenluft. Die Umluftklappe gibt also einen Querschnitt frei, durch den die Innenraumluft in die HLK Einheit gesaugt werden kann, was bei langsamerer Fahrt auch funktioniert. Wird es schneller, ist der Staudruck der Aussenluft aber dann zu groß und die kalte Luft dringt durch diese Öffnung in den Fussraum, zumindest bei meinem Avenger. Das Phänomen hatte ich, nebenbei erwähnt, noch bei keinem meiner zahlreichen vorherigen Autos.


    Die Öffnung der Umluftklappe im Normalbetrieb scheint bei kalten Temperaturen also zu groß zu sein, ob das von Jeep so vorgesehen wurde, weil sie z.B. nur bei nicht ganz so kaltem Wetter in Italien getestet haben, oder ob ein Defekt vorliegt, kann ich natürlich nicht sagen. Ich werde aber auf jeden Fall meinen Händler auf diese mögliche Ursache des Problems hinweisen. Ich gehe davon aus, dass dieser dann Kontakt mit Jeep aufnehmen wird, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Ich bin auf jeden Fall nicht bereit, weiterhin in meinem Auto zu frieren und erwarte eine zeitnahe und robuste Lösung von Jeep.

    Woife64 , vielen Dank für den Bericht, den ich zu 100% so für mein Fahrzeug bestätigen kann! Ich habe das auch genauso untersucht und getestet mit dem identischen Ergebnis. Ergänzend kann ich noch anmerken, dass der kalte Luftzug mit Erhöhung der Geschwindigkeit immer deutlicher wird. Im städtischen Umfeld merkt man kaum etwas, wird es etwas schneller auf Landstrasse oder gar Autobahn, wird der kalte Luftzug äußerst unangenehm. Man spürt ihn sehr gut mit der Hand, wenn man während der schnelleren Fahrt in die Aussparung unter der Lenksäule fasst oder zwischen die Kunststoffabdeckung der Lenksäule und dem Armaturenbrett auf der linken Seite. Je schneller man fährt und je kälter die Außentemperatur ist, desto schlimmer wird es. Aus den Ausströmern kommt hingegen immer warme Luft, auch aus denen oberhalb der Schienbeine. Trotzdem ist man nach einer längeren Autobahnfahrt durchgefroren.


    Ich war schon in Kontakt mit meinem Händler zu diesem Thema und werde ihm nächste Woche das Phänomen vorführen, wenn es zeitlich paßt.


    Ich melde mich auch gern wieder, sobald ich mehr weiß.


    Grüße, dinic69

    So, meine Anfrage bei Jeep, warum denn meine App/Fahrzeug einen anderen Wartungstermin zeigt, als den im Wartungsplan vorgeschriebenen, wurde bereits beantwortet:


    "Sehr geehrter dinic69,


    vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ihre Bearbeitungsnummer lautet: 02282871.

    Bezüglich Ihrer Anfrage möchten wir Sie bitten, dass Sie sich direkt an einen Jeep Vertragspartner wenden. Dort erhalten Sie die beste Unterstützung und alle Erklärungen von Experten.

    Auskunft über einen Jeep Vertragspartner in Ihrer Nähe erhalten Sie auf unserer Homepage www.jeep.de unter „Händlersuche“. Gerne senden wir Ihnen den Link zu.

    https://www.jeep.de/haendler-suche

    Für weitere Fragen können Sie auf diese E-Mail antworten oder uns unter der Jeep Rufnummer 0080004265337 kontaktieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kundenbetreuung Jeep"


    So spielt einer dem anderen den Ball zu (den Vertragspartner hatte ich noch vor der Jeep Kundenbetreuung kontaktiert), keiner sieht sich in der Pflicht oder kann/will wirklich helfen. Ich persönlich kann bei einem so überschaubaren Problem damit umgehen und gehe auch, wie Karmien, von menschlichem Versagen aus. Der Mechaniker wird schlicht fälschlicherweise nach der 1. Wartung die "Neuinitialisierung der Serviceanzeige" vorgenommen haben, die nach der 1. Wartung nicht vorgesehen ist, sondern erst nach der 2. (s. Betriebsanleitung S. 238 unten).

    Karmien

    DIe 1. Rückmeldung war:


    "Sehr geehrter dinic69,

    vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme. Ihre Bearbeitungsnummer lautet: 02282871.

    Ihr Anliegen haben wir an die zuständige Fachabteilung zur Überprüfung weitergeleitet.

    Sie erhalten in Kürze eine Nachricht zu Ihrem Vorgang, direkt durch eine/n Sachbearbeiter/in der Kundenbetreuung.

    Gerne befassen wir uns mit Ihrem Anliegen.

    Für weitere Fragen können Sie auf diese E-Mail antworten oder uns unter der Jeep Rufnummer 0080004265337 kontaktieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kundenbetreuung Jeep"


    Wenn dem so ist, kam die in meinem Post weiter oben zitierte Antwort von der "Fachabteilung". Ich habe Jeep trotzdem nochmals angefragt, wieso die App bzw. das Fahrzeug dann andere Daten anzeigt und warte nun auf Antwort.


    Ich gehe aber davon aus, dass die Werkstatt bei der 1. Wartung die Serviceanzeige neu initialisiert hat, was bei der 1. Wartung allerdings nicht zum Wartungsumfang gehört, sondern erst bei der 2. Wartung. Das würde den Fall plausibel erklären. Die Werkstatt kann sich aber natürlich daran nicht erinnern. ;)


    Wie dem auch sei, spätestens nach der 2. Wartung wird dann wieder alles in Ordnung sein. Ich kann damit leben und möchte daher keinen weiteren Aufwand betreiben. Kritisch könnte es allerdings bei Kunden werden, bei denen die Anzeige nach der 1. Wartung auch neu initialisiert wurde und die sich auf die Serviceanzeige im Auto bzw. der App verlassen. Nach meiner Erfahrung schaut so gut wie niemand in die Fahrzeugunterlagen, die Mitglieder des Forums sind da schon eher interessiert, sonst hätten sie sich wahrscheinlich nicht hier angemeldet.